Der Kontakt mit dem Tod beschäftigt mich, seit ich denken kann. Während meiner zehnjährigen Arbeit als reformierter Pfarrer in Köniz habe ich gut hundert Abdankungsfeiern geleitet. Nicht zuletzt durch den kürzlichen Tod meiner Schwester wurde mein Interesse an den Letzten Dingen des Menschen aufs neue geweckt. Deshalb empfehle ich mich neu als Gestalter von Abdankungsfeiern. 

 

Die konfessionelle Ausrichtungen des Verstorbenen und der Angehörigen spielen eine untergeordnete Rolle. Im Zentrum steht der verstorbene Mensch mit seiner ureigenen, unverwechselbaren Geschichte, mit der er die Welt auf seine Weise mit gestaltet hat. In Absprache mit den Angehörigen versuche ich, eine Feier zu gestalten, die der verstorbenen Persönlichkeit mit all ihren Facetten gerecht wird. 

 

 

Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das um seinen Tod weiss. Also hat er auch die Fähigkeit, vom Tod zu lernen, wie er sein Leben mit mehr Sinn und Genuss führen kann. Der Tod eines geliebten Menschen kann uns zeigen, was in unserem Leben wichtig ist. Im guten Fall führt unser Weg heiter weiter von der Trauer zurück ins Leben.  

 

 

 

Zu meiner Person: über mich